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Gespannt aufs neue Zuhause in Heitersheim

Wie wohl das neue Zuhause sein wird? Es ist eine aufregende Zeit für die Kinder vom Vaterhaus. Bei den Gruppen, die momentan noch im Wichernhaus Freiburg wohnen, wächst die Spannung. Denn schon bald ziehen sie um. In den Osterferien ist es soweit. Das Schloss Heitersheim wird ihr neues Zuhause sein. Das alte Gemäuer wird gerade renoviert, deswegen konnten die Kinder die Räume noch nicht von innen besichtigen. Doch der imposante Anblick von draußen hat sie staunen lassen. Denn: Wer hat schon das große Glück, in einem Schloss zu wohnen?

Zum ersten Mal haben die Kinder kürzlich Tagen das Schlossgelände in Heitersheim, ihr zukünftiges Daheim, besucht und erkundet. Die große Wiese vor den Schlossmauern haben sie sofort in Beschlag genommen und ausgiebig eine Runde gekickt. Da lässt sich leben, stand ihnen ins lächelnde Gesicht geschrieben.

Die Kinder freuen sich auf neue Vereine, neue Bekanntschaften mit Gleichaltrigen vor Ort und auf eine ruhige Umgebung mit viel Natur. Denn wer in der Freiburger Altstadt wohnt, der weiß: Da geht es oft trubelig zu, in lauen Sommernächten auch nachts.

Bis es mit dem Umzug soweit ist, nutzen die Kinder neben Zusammenräumen und Kofferpacken die sonnigen Frühlingstage und kosten die Vorzüge in Freiburg nochmal richtig aus. Nach dem Spielen an der frischen Luft haben sie sich das erste Eis des Jahres schmecken lassen.

Im Museum für Natur und Mensch am Augustinerplatz in Freiburg konnten die Kinder auf Tuchfühlung gehen mit frisch geschlüpften Küken. Die Osterausstellung ist jedes Jahr ein ganz besonderes Erlebnis für Kinder. Sie können dort hautnah erleben, wie sich das Wunder der Erneuerung ereignet und aus einer harten Eierschale ein flauschiges Küken schlüpft. Das hat auch die Kinder vom Vaterhaus verzaubert.

2026-03-24T14:19:14+01:0024. März 2026|Allgemein, Rückblick|

Landschaften bauen und Freundschaften knüpfen

Zwei bunte Legotage für die Kinder vom Vaterhaus

Bunte Steine, strahlende Augen und grenzenlose Fantasie – bei den Legotagen der Freien Christengemeinde Bad Krozingen durften unsere ukrainischen Kinder aus dem Vaterhaus zwei Tage lang nach Herzenslust bauen, tüfteln und träumen. Was im Alltag oft fehlt – reichlich Material, Raum und Zeit – war hier im Überfluss vorhanden. Tausende Legosteine in allen Formen und Farben luden dazu ein, kreativ zu werden, eigene Ideen zu entwickeln und in neue Welten einzutauchen.

Gemeinsam mit rund 60 weiteren Kindern entstanden Wüstenlandschaften, Wasserläufe, Dörfer und fantasievolle Städte. Manche bauten frei drauflos, andere setzten begeistert Bausätze zusammen. Und wenn ein Einfall einmal hakte oder zwei Steine nicht so wollten wie gedacht, standen freundliche Bauhelfer mit Rat und Geduld bereit. Am Ende verwandelten große Tische in der Raummitte sich in eine beeindruckende Ausstellung, in der jedes Kind stolz sein Werk präsentieren konnte.

Zwischen den konzentrierten Bauphasen blieb viel Raum für Begegnung und Abwechslung. Bei leckerem Essen konnten die Kinder neue Energie tanken, während Geschichten und Lieder für besondere Momente der Ruhe und des gemeinsamen Erlebens sorgten. Draußen wurde mit großer Begeisterung Fußball gespielt und Seil gehüpft, und überall hörte man Lachen und fröhliche Gespräche. Ganz nebenbei entstanden dabei neue Kontakte. Denn wer gemeinsam etwas erschafft, kommt leicht miteinander ins Gespräch und findet schnell Anschluss.

Ein besonders schöner Abschluss war der gemeinsame Familiengottesdienst am Sonntag mit einem Überraschungsgast. Bob der Baumeister, hinter dem sich der Pastor der Gemeinde verbarg, erzählte die biblische Geschichte vom Haus auf Sand und dem Haus auf Fels. Für unsere ukrainischen Kinder war diese Botschaft auf besondere Weise greifbar. Viele von ihnen wissen aus eigener Erfahrung, wie sich Lebensstürme anfühlen. Umso stärkender war es für sie zu entdecken, wie wichtig ein tragfähiges Fundament in Form von Gemeinschaft, Vertrauen und Hoffnung ist.

Mit neuen Freundschaften, vielen Ohrwürmern und einer ermutigenden Botschaft im Herzen kehrten die Kinder nach diesen zwei besonderen Tagen ins Vaterhaus zurück. Die Legotage waren weit mehr als ein kreatives Bauprojekt. Sie waren ein Ort der Leichtigkeit, der Verbundenheit und des Ankommens.

Ein herzliches Dankeschön an die Freie Christengemeinde Bad Krozingen für dieses wertvolle Erlebnis!

2026-03-20T09:07:37+01:0019. März 2026|Allgemein, Rückblick|

Advent und Weihnachten im Vaterhaus

Im Advent waren die Vaterhaus-Wohngruppen wieder von einer ganz besonderen Stimmung erfüllt. Sie wurden zu einem Wunderort. Tomte, der Weihnachtswichtel, zog wieder ein – und mit ihm eine Portion Abenteuer. Täglich gab es kleine Aufgaben, die die Kinder und Jugendlichen nach draußen lockten: ob dick einpackt auf den Weihnachtsmarkt, zum Krippenspiel mit echten Kamelen auf den Mundenhof oder zu einem gemütlichen Abendspaziergang mit Punsch. Da hat sich Tomte, dieser Wicht, viel einfallen lassen und den Kindern knifflige Rätsel gestellt.

Was wäre die Vorweihnachtszeit ohne den Duft frisch gebackener Plätzchen? Backen stand daher neben allerlei Bastelarbeit im Advent ebenfalls hoch im Kurs. Fast alle Plätzchen haben die Kinder und Jugendlichen selbst genüsslich verspeist. Doch auch Tomte durfte von allem in klein wenig naschen.

Schuhe raus – es ist Nikolaus. Das haben sich die Kinder nicht zweimal sagen lassen. Und bei einigen Schuhen lag sogar ein Brief an den Nikolaus daneben. Oder sogar noch mehr, denn nicht nur Tomte durfte naschen; auch der Nikolaus bekam zur Stärkung für soooo viele Besuche von einigen Kindern eine kleine Wegzehrung.

Die Zeit um Weihnachten war nicht nur süß und stimmungsvoll, sondern auch eine Zeit des Dankes. Das Vaterhaus sagt herzlichen DANK an alle, die dazu beitragen, dass die ukrainischen Kinder und Jugendlichen sich hier sicher, geborgen und zuhause fühlen.

2026-02-06T09:49:27+01:006. Februar 2026|Allgemein, Rückblick|

Ein neues Zuhause

Ein neues Zuhause für unsere Kinder und Jugendlichen

Einen im wahrsten Sinne des Wortes großen Schritt haben im April die ukrainischen Kids des Vaterhauses Freiburg vor sich. Unser Stammhaus in der Innenstadt wird saniert. Deshalb müssen die beiden Wohngruppen, die bisher dort zuhause waren, umziehen.

Letzte Woche haben wir den Mietvertrag für die neuen Räumlichkeiten in Schloss Heitersheim unterzeichnet. Jetzt heißt es Gas geben, denn bis dahin ist noch viel zu tun, damit aus dem Haus auch wirklich ein Zuhause wird. Hämmern, sägen, bohren, tapezieren, streichen, ein paar neue Möbel kaufen und die Zimmer gemütlich einrichten.

Toll: Dank der Unterstützung von Philip Lais und Willi Sutter von Schloss Heitersheim sowie der Schreinerei Häring und RS Rundumservice Rolf Schmittinger sind wir zuversichtlich, den sportlichen Zeitplan zu meistern.

Save the Date: Am 22. Mai 2026 feiern wir die offizielle Einweihung – wir halten euch auf dem Laufenden!

2025-12-02T13:26:59+01:002. Dezember 2025|Allgemein, Rückblick|

Naturabenteuer, Gruselspaß & Gemeinschaft

Naturabenteuer, Gruselspaß & Gemeinschaft

In den Herbstferien erlebten die Kinder und Jugendlichen des Vaterhauses unvergessliche Tage. Gemeinsam haben wir neue Orte entdeckt, uns gruselig verkleidet und eine im wahrsten Sinne des Wortes tierisch gute Zeit gehabt.

Ein Highlight war definitiv unser Ausflug zur Blackforestline in Todtnau: Die 450 Meter lange Hängebrücke bot uns atemberaubende Ausblicke über den tosenden Wasserfall im Hochschwarzwald. Das war ein echtes Naturabenteuer mit jeder Menge Nervenkitzel an der frischen Luft. Die Kinder und Jugendlichen konnten mutig Grenzen überwinden, indem sie gemeinsam über die Brücke balancierten – ein starkes Symbol für Vertrauen und Zusammenhalt.

Ein weiterer Ausflug führte uns zum idyllischen Baldenwegerhof, einem offenen Familienhof mit Spielplatz und zahlreichen Tieren. Dort durften wir Schweine, Schafe, Hasen und Kälber streicheln, den Hofladen besuchen und einfach den ruhigen, ländlichen Alltag genießen. So süß: die gerade erst geborenen Ferkel. Der Hof lebt das Prinzip nachhaltiger Landwirtschaft – neben allem Spaß also auch ein lehrreiches Erlebnis.

Natürlich durften auch schaurige Momente nicht fehlen: Zum Abschluss feierten wir eine großartige Halloween-Party! Mit gruseliger Dekoration, fantasievollen Kostümen und jeder Menge schaurig-leckerer Süßigkeiten wurde gelacht, getanzt und gemeinsam gespielt. Manche Verkleidungen waren so kreativ, dass man sich fast in einem kleinen Theaterstück wähnte.

Diese Herbstferien haben uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig aufregende Naturerlebnisse und kreative Freiräume sind. Die Ausflüge und der ausgelassene Halloween-Abend haben uns als Vaterhaus-Gemeinschaft gestärkt. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Ferien – voller neuer Ideen, Abenteuer und unvergesslicher Momente.

2025-11-14T15:57:42+01:0014. November 2025|Allgemein, Rückblick|

Kinder und Jugendliche des Vaterhauses Freiburg ziehen nach Heitersheim

Ein neues Zuhause im Schloss Heitersheim

Die dramatische Flucht aus der Ukraine zu Beginn des Krieges im Jahr 2022 markierte einen Wendepunkt im Leben von 170 Kindern und Jugendlichen des Heims „Vaterhaus“ bei Kiew. Dank der Initiative der Evangelischen Stadtmission Freiburg und der Unterstützung aus der Region fanden die jungen Geflüchteten eine neue Heimat  in verschiedenen Einrichtungen in und um Freiburg. Nun steht ein weiterer wichtiger Schritt bevor: Das Stammhaus der Stadtmission wird ab Mitte 2026 kernsaniert. Die beiden Wohngruppen, die aktuell noch dort leben, ziehen im Frühjahr 2026 in das historische Malteserschloss in Heitersheim – und werden Teil eines großen Sozialprojekts.

„Wir sind sehr dankbar, dass die Schloss Heitersheim GmbH dieses Abenteuer mit uns wagt,“ sagt Mira Hartmann, pädagogische Leiterin des Vaterhauses. „Hier können wir nicht nur Räume umbauen, sondern auch eine Brücke schlagen zwischen Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung.“

Ein einzigartiges Konzept für besondere Bedürfnisse

, Dezernent des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald, betont die Dringlichkeit des Angebots: „Es gibt Kinder, die aufgrund von traumatischen Erlebnissen und Missbrauch besondere Unterstützung benötigen. Bisher fehlt es in der Region an solchen Plätzen.“ Das Schloss biete ideale Voraussetzungen, um diesen Kindern und Jugendlichen ein umfassendes Betreuungsangebot zu machen, so Culmsee.

Geplant sind zwei Wohngruppen mit sowie zwei Wohngemeinschaften für ältere Jugendliche, die nachts selbstständig sind. Insgesamt entstehen 24 Plätze, 17 davon werden Kinder ab neun Jahren aus dem Vaterhaus belegen. Dazu kommen Kinder und Jugendliche aus Deutschland. Die . „Unser Team wird über 20 Mitarbeiter umfassen, die in Schichten arbeiten, um den Kindern die bestmögliche Unterstützung zu bieten,“ erklärt Armin Rüde, Geschäftsführer des Vaterhauses.

Wenn alles nach Plan verläuft, werden die Kinder und Jugendlichen in den Osterferien 2026 in ihr neues Zuhause im Malteserschloss einziehen. „Wir freuen uns auf diesen Neuanfang und sind dankbar für die Unterstützung aus Heitersheim und der Region,“ sagt Mira Hartmann. „Gemeinsam schaffen wir einen Ort, an dem junge Menschen finden.“

Foto: Schloss Heitersheim GmbH

2025-10-13T14:04:12+02:0013. Oktober 2025|Allgemein, Rückblick|

Sommer, Sonne, Ferien: herrliche Erlebnisse bringen Kinderaugen zum Leuchten

Meer geht immer: Reise nach San Sebastián

Für viele Kinder im Vaterhaus sind Ferienreisen oder gar ein Urlaub am Meer keine Selbstverständlichkeit. Daher hat sich das Team des Vaterhauses in diesem Jahr richtig ins Zeug gelegt und gemeinsam mit einer befreundeten Kirchengemeinde eine Spanienfreizeit auf die Beine gestellt.

Viele Kinder sahen zum ersten Mal das Meer – was für ein Erlebnis! Im Salzwasser schwimmen, am Strand toben und sich gegenseitig im Sand einbuddeln sorgte für Riesenspaß. Viele Betreute lernten das Schwimmen zwar erst in Deutschland. Mit zwei ausgebildeten Rettungsschwimmern im Team mussten wir uns darum jedoch keine Gedanken machen.

Tänze aus Spanien, der Ukraine und Deutschland machten die Kinderdisko zum bunten und lustigen Miteinander. Solche Momente sind besonders wertvoll für die Kinder und Jugendlichen, die sowohl durch ihre Vorgeschichte als auch durch den Krieg viele Belastungen mitbringen. Den Höhepunkt eines fröhlichen Stadtfestes in San Sebastián bildete das abendliche Feuerwerk am Strand. Die Betreuenden waren darüber informiert und konnten die Kinder vorbereiten. So wurden die negativen Assoziationen (Explosionen = Gefahr) einmal mehr mit positiven (freudiges Ereignis) überschrieben.

In einer Schmuckwerkstatt konnten die Kinder selbst kreativ werden. Auch der Besuch im Stadion von San Sebastián wird noch lange in Erinnerung bleiben. Spiele und Wettbewerbe durften natürlich nicht fehlen: Zuerst hatten die Kinder die Aufgabe, innerhalb von 50 Minuten verschiedene Challenges zu meistern, was sie mit Bravour gemeistert haben. Am nächsten Tag drehten sie den Spieß um und gaben den Erwachsenen Aufgaben, die diese natürlich genauso ernsthaft erfüllten. Besonders beeindruckend war außerdem eine Licht- und Klangshow in einer Kirche, die uns tief berührte. Dazu kamen spannende Ausflüge ins Naturkundemuseum und ins Aquarium, wo es jede Menge zu entdecken gab.

Zwischendurch ließen kreative Workshops wie Nägel lackieren, Armbänder knüpfen, Postkarten malen oder Volleyball spielen die Zeit nicht lang werden. Das Gelände lud zu Spielen und Entdecken ein, und beim gemeinsamen Abschlussgrillen wurde noch einmal deutlich: Diese Freizeit war mehr als Urlaub – sie war ein Stück Zuhause, voller Freude, Geborgenheit und Gemeinschaft.

Ein riesiges Dankeschön an die Partnergemeinde in San Sebastián, die uns einlud, das Programm so wunderbar vorbereitete und auch für die Verpflegung sorgte. Besonders gerührt hat uns die Tatsache, dass drei Busfahrer der Firma Sutter die gesamte Strecke ehrenamtlich (!) fuhren. Auch dafür sagen wir im Namen der Kinder und Jugendlichen von Herzen: Danke!

Volle Kraft voraus: Segeln in Kroatien

„Als Crewmitglied an Bord lernen die Kinder Verantwortung zu übernehmen, erkennen ihre Stärken und erfahren die Kraft des Miteinanders.“ So beschreibt die Non-Profit-Organisation Sail For Kids ihre Zielsetzung, die wir ohne Weiteres für unsere Arbeit im Vaterhaus übernehmen könnten. Daher freuten wir uns um so mehr über die Einladung, die Sommerferien auf einem Segelboot in Kroatien zu verbringen.

Aller Anfang ist schwer…und so stand vor dem Vergnügen die 15-stündige Fahrt zur Insel Krk, wo „unser“ Boot vor Anker lag. Aber auch das wurde dank Hörbüchern, Singen und Spielen für die sechs Kinder und zwei Betreuende zum Erlebnis. An Bord starteten wir mit Gleichgewichtsübungen, die laut unserer Skipper der Seekrankheit vorbeugen sollten. Und tatsächlich – es funktionierte! Frei von Übelkeit und unbeschwert konnten wir die Törns von Bucht zu Bucht genießen.

Ist Kroatien sonst eher für steinige Strände mit vielen Seeigeln bekannt, fanden wir dank unserer Skipper einen wunderschönen Sandstrand, der zum Baden einlud. Überhaupt, die Skipper! Sie genossen merklich die Bewunderung unserer Kinder und Jugendlichen, die aufmerksam allen Hinweisen und Kommandos folgten. So füllte sich das Sprichwort „Alle sitzen in einem Boot“ schnell mit Leben und gemeinsam konnten wir jede Wetterlage meistern – von Flaute über ruhige See bis hin zu stürmischem Wind.

Spannend auch, was auf einem Boot so ganz anders läuft als auf festem Boden. Da darf man doch glatt den Fuß auf den Tisch stellen, um sich abzustützen und am frei schwingenden Herd kann auch bei Seegang gekocht werden. Die Übernachtung auf Deck unter traumhaftem Sternenhimmel tröstete uns ein wenig darüber hinweg, dass die erhoffte Delfinsichtung ausblieb.

Zum besonderen Highlight wurde der Zwischenstopp im Hafen, um Vorräte aufzufüllen. Nachdem sintflutartiger Regen zunächst für lange Gesichter sorgte, freuten wir uns umso mehr über die Einladung der Crew zum Essen im Restaurant. Schließlich rannten die Kinder fröhlich durch den Regen und umarmten die Erwachsenen, damit auch diese eine gute Portion nasses Glück abbekamen. Selbst die Restaurantmitarbeiter wurden nicht verschont – und ließen sich lachend darauf ein. Welche eine wunderbare Gastfreundschaft!

Ein herzliches Dankeschön an Sail for Kids für diese im wahrsten Sinne des Wortes bewegende Woche.

2025-09-25T11:08:35+02:0025. September 2025|Allgemein, Rückblick|

Eiscreme und Abenteuer

Endlich Ferien! Mit einem bunten Sommerfest konnten die die Kinder und Jugendlichen des Vaterhauses das Ende des Schuljahres feiern. Mit der Tram ging es zum Waldhaus Freiburg, wo der Kiwanis-Club Freiburg-Herdern Kinder und Erwachsene mit leckerem Eis und alkoholfreien Cocktails begrüßte. Anschließend warteten im Wald spannende Abenteuer. Die Fährte verschiedener Tiere führte auf eine spannende Schatzsuche. Zwei Gruppen wetteiferten darum, wer aus Naturmaterial die beste Murmelbahn bauen konnte.

Beim anschließenden Grillen konnten die Kinder von ihren Erlebnissen berichten. Gespannte Erwartung auf die Camping- und Segelfreizeiten im Sommer lag in der Luft. Zum Dessert wurden die letzten Eisvorräte vernichtet, bevor sich alle müde und glücklich auf den Heimweg machten.

Für die jungen Menschen, die traumatische Erfahrungen hinter sich haben, sind Tage wie dieser mehr als nur ein Fest: Sie schenken Normalität, Freude und das Gefühl von Zugehörigkeit. Das Vaterhaus bietet nicht nur Betreuung, sondern auch Raum für Kindheit – und das Sommerfest war ein wunderbares Beispiel dafür.

Ganz herzlichen Dank an die Kiwanis Freiburg-Herdern für diesen tollen Nachmittag!

2025-08-13T10:49:04+02:0013. August 2025|Allgemein, Rückblick|

24-Stunden-Lauf für Kinderrechte – wir waren dabei!

Am letzten Juni-Wochenende war das Team vom Vaterhaus – unterstützt von Mitarbeitenden der Stadtmission – beim 24-Stunden-Lauf für Kinderrechte im Seepark Freiburg mit am Start.

Für alle Beteiligten war es ein großartiges Erlebnis: Besonders die ukrainischen Kinder und Jugendlichen zeigten unglaubliche Energie und Begeisterung. Einmal losgelaufen, waren sie kaum noch zu bremsen.

Gemeinsam haben wir 569 Runden geschafft und dabei insgesamt beeindruckende 227,6 Kilometer zurückgelegt. Doch im Mittelpunkt stand nicht die Zahl der Runden, sondern die Freude an der Bewegung, das Gemeinschaftsgefühl – und ein starkes Zeichen für die Rechte von Kindern. Hier geht’s zu unserem Rückblick als Kurzclip!

Wir bedanken uns herzlich bei allen Sponsoren, die unser Team mit ihrer Unterstützung motiviert und gestärkt haben – unter anderem bei Stauss & Partner, der Lassen GmbH und Elektro Schillinger.

Ein großes Dankeschön gilt auch den Organisatoren: der Stadt Freiburg, der FWTM Freiburg und dem Deutschen Kinderhilfswerk. Nach dem Lauf ist vor dem Lauf – wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr!

2025-09-02T13:57:50+02:003. Juli 2025|Allgemein, Rückblick|

Ukrainische Kinder vom Vaterhaus starten beim 24-Stunden-Lauf

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Foto: Berthold Krieger

❓ Sie wollen die ukrainischen Kinder vom Vaterhaus beim 24-Stunden-Lauf unterstützen? Großartig! Es gibt zwei Möglichkeiten:
1️⃣ Wir suchen noch „Mitläufer“ im besten Sinne des Wortes. Also kramen Sie die Laufschuhe raus, melden Sie sich per E-Mail bei uns und sagen Sie uns, in welchem Zeitfenster Sie laufen können (28. Juni 16 Uhr bis 29. Juni 16 Uhr).
2️⃣ Unterstützen Sie den Lauf mit Ihrer Spende (Bitte bei Spendenzweck „Vaterhaus“ auswählen).

❗ Warum Sie unbedingt dabei sein müssen: Kinder haben Rechte – zum Beispiel das Recht, behütet und frei von Gewalt aufzuwachsen, das Recht auf eine eigene Identität, auf Bildung, auf Essen und Trinken. 📚🍽️ Viele dieser Rechte erscheinen selbstverständlich. Doch die Realität sieht leider oft anders aus – weltweit, aber an manchen Stellen leider auch hier bei uns.

Die ukrainischen Kinder, die wir im Vaterhaus begleiten, haben bereits viel Schmerz und Verlust erlebt – nicht nur durch Flucht und Krieg. Und dennoch tragen die Kinderherzen Hoffnung in sich: den Wunsch nach Geborgenheit, Sicherheit und Liebe. 💔➡️💖 Mit ihrer Teilnahme beim 24-Stunden-Lauf setzen sie ein bewegendes Zeichen der Stärke und des Muts. 🏃‍♂️🏃‍♀️

Lassen Sie uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen – für die Rechte von Kindern und für eine Zukunft, in der jedes Lachen zählt. Ihre Unterstützung hilft uns dabei, auch weiterhin gut für die Kinder vom Vaterhaus zu sorgen. Gleichzeitig senden wir gemeinsam ein klares öffentliches Signal: Kinderrechte sind unantastbar und verdienen unseren gemeinsamen Einsatz.

Sie möchten die Kinder vom Vaterhaus unterstützen? Helfen Sie uns mit Ihrer Spende!

Haben Sie in Ihrem Umfeld Kontakt zu einer Firma, die wir gemeinsam für ein Sponsoring begeistern können? Melden Sie sich gern und wir besprechen die Details.

Kontakt: Samuel Kuttler, helfen@stadtmission-freiburg.de, 0761 31917-92

2025-07-03T15:21:00+02:003. April 2025|Allgemein, Rückblick|
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